Alte Mole

Die "Alte Mole"

In unmittelbarer Nähe zum Fährhafen liegt die sogenannte „Alte Mole“. Sie war früher die Anlegestelle für die ersten Autofähren. Die lang gezogene Pier verbindet den Fährhafen mit dem Binnenhafen. Hier starten die Fahrten zu den Halligen und nach den Seehundsbänken. Ferner befindet sich hier die Anlegestelle für den Seenotretter der DGzRS.

Die Alte Mole ist Anlegestelle für die Reedereien von den benachbarten Inseln und Halligen. Hier legen die Schiffe der Adler-Reederei (www.adler-schiffe.de), der Reederei Tadsen (www.eilun.de) oder der Halligreederei Hauke Haien (www.wattenmeerfahrten.de) an, um Gäste der Nachbarinseln für einen Tagesausflug auf die Insel Föhr zu bringen.

Mittlerweile ist die Alte Mole stark sanierungsbedürftig. An den Stahlspundwänden sind größere Löcher vorhanden, die in letzter Zeit zu erheblichen Absackungen der Kaifläche geführt haben. Die Standsicherheit für normale Lade- und Löscharbeiten ist nicht mehr gegeben. Die Planungen für einen Neubau wurden im Jahr 2014 aufgenommen. Im Zuge des Neubaus der Mole soll nun ein weiterer Ausbau der Hafeninfrastruktur vorgenommen werden. Die Maßnahme erhält eine Förderung aus dem Landesprogramm Wirtschaft sowie eine Kofinanzierung aus Mitteln für die Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Im Mai 2017 konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Neubau des Fähranlegers 1, Bau eines zweiten Seiteneinstiegs und Neubau der Alten Mole

Nach der Neugestaltung des Fährhafens in den Jahren 2010 und 2011 ist es wichtig, die Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen fortzusetzen.

Der Fähranleger 3 wurde neu gebaut, ein Seiteneinstieg errichtet, ein Stellflächenkonzept umgesetzt, überdachte Wartebereiche geschaffen und eine neue Verkehrsregelung im Hafengebiet verwirklicht. Dadurch sind Lösungen für eine organisatorische und funktionelle Erneuerung geschaffen worden. Der Hafen Wyk auf Föhr ist auch weiterhin von strukturellen Veränderungen betroffen, denen moderne Häfen seit einigen Jahren unterliegen. Die Ziele der Tourismusstrategie Schleswig-Holstein sollen auch hier durch eine Verbesserung der verkehrlichen Erreichbarkeit der Urlaubsdestination Föhr weiter vorangebracht werden. Dies gilt insbesondere für den steigenden Markt des Tagestourismus.

Die vorgesehenen Maßnahmen des Hafenbetriebes wie Neubau des Fähranlegers 1, zweiter Seiteneinstieg und Neubau der Alten Mole bedeuten eine Vervollständigung der infrastrukturellen Angebote und werden im Sinne des Tourismus und seiner Besucher sowie der Bevölkerung der Insel Föhr getroffen.

Eine vereinfachter Entwurfsplan ist hier dargestellt.

Anleger

Beim Fähranleger 1 ist das Ende der Nutzungsdauer erreicht, so dass ein Neubau zwingend erforderlich wird. Ferner ist eine Verlängerung der Verladebrücke auf 24m notwendig. Mit dem Neubau der Alten Mole plant der Städtische Hafenbetrieb aus den vorgenannten Gründen den Neubau des Anlegers und auch den Bau eines zweiten Seiteneinstiegs. Durch den Neubau kommt es zu einer Verbreiterung durch eine längere und schrägere Pier.

Seiteneinstieg

Da insbesondere in der Saison aufgrund des umfangreichen Linienfahrplans zwischen dem Festland und den Inseln Föhr und Amrum oftmals Fähren gleichzeitig den Wyker Hafen anlaufen müssen, kann es durch den Neubau eines zweiten Seiteneinstiegs zu einer noch besseren Trennung der Verkehre von Kraftfahrzeugen und Personen kommen. Besonders für den Fußgängerverkehr ist hier eine erhebliche Verbesserung der Situation zu erreichen.

Wie schon beim Bau des ersten Seiteneinstieg am Anleger 3 handelt es sich um eine sinnvolle Maßnahme, um eine für das steigende Verkehrsaufkommen angemessene Infrastruktureinrichtung vorzuhalten und dem Ziel eines barrierefreien Tourismus in Schleswig-Holstein ein gutes Stück näher zu kommen. Auch der zweite barrierefreie Seiteneinstieg führt direkt in den Salon der Fährschiffe; dies kommt nicht nur älteren und gehbehinderten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, sondern auch anderen Bevölkerungsgruppen wie z.B. Eltern mit Kinderwagen zugute.

Für die Verkehrsabwicklung liegt der größte Vorteil eines Seiteneinstieg für Personen jedoch in der Tatsache, dass ein gleichzeitiges Be- und Entladen von Fahrzeugen und Personen möglich ist.

Überdachter Wartebereich

Im Zuge der Neugestaltung des Fährhafens in den Jahren 2010 und 2011 wurde der Eingangsbereich zum Seiteneinstieg am Anleger 3 als überdachter Warte- und Abfertigungsbereich gestaltet. Hier wurden mittlerweile ein Fahrkartenautomat sowie ein Bildschirm für das Fahrgastinformationssystem untergebracht. Beim Neubau der Alten Mole soll ebenfalls ein Wartebereich in angemessener Größe entstehen, um den abfahrenden Fahrgästen einen wettergeschützten Aufenthalt bis zur Abfertigung zu ermöglichen. Die Unterbringung von Fahrkartenautomaten und Fahrgastinformationssystem ist hier ebenfalls vorgesehen.

Mole

Durch die geplante einheitliche höhengleiche Fährhafenfläche fallen Treppen und Rampen weg, so dass eine weitgehend barrierefreie Nutzung des gesamten Hafengebietes erreicht werden kann. Um den Nutzwert für den Seenotrettungskreuzer und die Ausflugschifffahrt zu erhöhen soll die vorhandene Niedrigwassertrreppe durch den Bau eines Schwimmpontons für diese Zwecke ersetzt werden. 

 

Die Gesamtmaßnahme "Neubau des Fähranlegers1, Bau eines zweiten Seiteneinstiegs und Neubau Alte Mole in Wyk auf Föhr" wird gefördert im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW).

Weitere Informationen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklungen EFRE 2014-2020 erhalten Sie unter www.schleswig-holstein.de.

Berichte zum Bauvorhaben in der örtlichen Tageszeitung finden Sie unter "Presse"

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